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Warum gibt es Förderkreise (FK)?

Privatpersonen können nicht direkt Mitglied der Genossenschaft Oikocredit werden. Sie treten stattdessen einem der acht deutschen Förderkreise bei, über den sie bei Oikocredit Geld anlegen. Das gilt auch für Vereine, Stiftungen und Gemeinden, die bei Oikocredit investieren.

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Online-Vortrag: Ecuador in der Corona- und Schuldenkrise

Online-Vortrag: Ecuador in der Corona- und Schuldenkrise

Die Corona-Pandemie hat Ecuador besonders schwer getroffen. Das Gesundheitswesen ist überfordert, die Wirtschaft eingebrochen, der Staat überschuldet. Zur Erreichung der Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) fehlt es an Geld.

Die 20 mächtigsten Staaten dieser Welt, die G20, einigten sich im April 2020 auf schuldenerleichternde Maßnahmen für die 73 ärmsten Länder der Welt, um sie dabei zu unterstützen, die Folgen der COVID-19-Pandemie zu bekämpfen. Doch Ecuador ist von dieser Initiative ausgeschlossen. Viele Stimmen aus dem politischen, wissenschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Bereich fordern daher weitergehende Schritte, damit die Schulden nicht zum Schicksal werden.

Was die Corona- und Schuldenkrise für das Land bedeutet, was sich von Deutschland aus dagegen tun lässt und was all dies für soziale Investor*innen wie von Oikocredit heißt, dies diskutieren wir mit Alberto Acosta. Zuvor gibt Kristina Rehbein vom entwicklungspolitischen Bündnis erlassjahr.de eine kurze Einführung in die globale Schuldensituation und zum Stand der Entschuldungsinitiativen.

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Alberto Acosta ist einer der führenden Intellektuellen Ecuadors, Professor für Volkswirtschaft (insbesondere Umweltökonomie) sowie international renommierter Politiker und Wirtschaftswissenschaftler. Von 1970-76 war er Vizekonsul und von 1977-79 Attaché an der Botschaft Ecuadors in Bonn. 1979 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. 2007 war er Minister für Energie und Bergbau sowie von 2007-2008 Präsident der Verfassunggebenden Versammlung Ecuadors. Des Weiteren ist er Mitbegründer der Yasuní-ITT-Initiative.

Kristina Rehbein arbeitet seit 2010 für das deutsche Entschuldungsbündnis erlassjahr.de - Entwicklung braucht Entschuldung, ein Bündnis von 600 Organisationen, das sich faire Finanzbeziehungen zwischen Nord und Süd einsetzt. Kristina ist auch Vorstandsmitglied des European Network on Debt and Development in Brüssel. Kristina Rehbein hat einen Masterabschluss in Global Development Management und einen Bachelor in Kulturwissenschaften. Vor erlassjahr.de hat sie im Bereich der Programmentwicklung von gemeinnützigen Organisationen im Norden Tansanias gearbeitet.

Eine Koopartionsveranstaltung mit:

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