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Warum gibt es Förderkreise (FK)?

Privatpersonen können nicht direkt Mitglied der Genossenschaft Oikocredit werden. Sie treten stattdessen einem der acht deutschen Förderkreise bei, über den sie bei Oikocredit Geld anlegen. Das gilt auch für Vereine, Stiftungen und Gemeinden, die bei Oikocredit investieren.

Förderkreis Baden-Württemberg
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Jahresversammlung Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg

Jahresversammlung Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg

DEAB.JPG30. Juli 2018

Seit 2001 ist der Oikocredit Förderkreis Baden-Württemberg Mitglied im Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB). Auf der diesjährigen Jahresversammlung des DEAB war der Förderkreis mit Andrea Seitz als Schriftführerin vertreten.

Der DEAB wurde wie die Internationale Genossenschaft Oikocredit in den bewegten nach-68er-Zeiten 1975 gegründet. Mit heute 158 Mitgliedern – entwicklungspolitische Organisationen, lokale Initiativen, Weltläden und lokale, themen- oder länderbezogene Netzwerke – vertritt der DEAB über 400 Gruppen und Organisationen im Land. 11 hauptamtliche Mitarbeiter*innen stemmen die wichtigen Aufgaben des DEAB wie die Vernetzung seiner Mitglieder, die Organisation von Fortbildungen und die Beratung von Entscheidungsträger*innen. Des Weiteren verfolgt der DEAB die Landespolitik kritisch und engagiert sich gegenüber Politik und Verwaltung für entwicklungspolitische Anliegen.

Auf der Jahresversammlung 2018 erläuterte die Geschäftsführerin, Claudia Duppel, die 2017 durchgeführten Aktivitäten und erreichten Ziele. Die Globalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 waren dabei der zentrale internationale Bezugsrahmen für die Arbeit des DEAB. So engagierte sich der DEAB gegen Studiengebühren für internationale Studierende, setzte sich für fair gehandelten Kaffee aus Burundi, die strukturelle Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung in den Schulen Baden-Württembergs, sowie für eine nachhaltige öffentliche Beschaffung ein.

Für Manuela Waitzmann, Geschäftsführerin des Oikocredit Förderkreises Baden-Württemberg ist die Mitgliedschaft im DEAB nicht nur wichtig für die Vernetzung der zivilgesellschaftlichen Akteure, sondern sie betont die politische Dimension der DEAB Arbeit: „Der DEAB bündelt entwicklungspolitische Anliegen seiner Mitglieder und macht Lobbyarbeit bei den politischen Vertreter*innen für Nachhaltigkeits- und Eine-Weltthemen. Das unterstützt direkt die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit vom Förderkreis und – ähnlich wie bei den Genossenschaften im Globalen Süden – sind wir schlagkräftiger und erzielen mehr Wirkungen, wenn wir gemeinsam agieren.“

Jahresbericht 2017 DEAB

Text: Christina Alff

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