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Warum gibt es Förderkreise (FK)?

Privatpersonen können nicht direkt Mitglied der Genossenschaft Oikocredit werden. Sie treten stattdessen einem der acht deutschen Förderkreise bei, über den sie bei Oikocredit Geld anlegen. Das gilt auch für Vereine, Stiftungen und Gemeinden, die bei Oikocredit investieren.

Förderkreis Baden-Württemberg
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Vortragsangebot

Fairer Handel, Mikrofinanz, Frauenförderung - wir sprechen darüber!

Ob Weltladen, Faitrade Town, entwicklungspolitische Organisation, Bildungswerk oder Kirchengemeinde - gerne planen wir mit Ihnen einen Vortragsabend. Unser Themenspektrum geht vom Fairen Handel, über Frauenförderung, Mikrofinanz, nachhaltige Landwirtschaft bis hin zur Wertschöpfungskette bei Schokolade. Wir beleuchten wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge und Hintergründe in Entwicklungsländern in Afrika, Asien und Lateinamerika. Unser aktuelles Themenangebot finden Sie weiter unten.

Veranstaltungen verstehen wir als Kooperationen. Daher stellen wir nicht nur ReferentInnen und technisches Equipment, sondern unterstützen Sie auch mit Flyern, Postern und bei der Pressearbeit.

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Interessiert uns (nicht) die Bohne?!

Vortrag zum Thema Kaffee

Kleinbäuerliche Familien rackern dafür auf den Feldern und leben doch am Existenzminimum. Denn die Weltmarktpreise für... Weiterlesen

Kleinbäuerliche Familien rackern dafür auf den Feldern und leben doch am Existenzminimum. Denn die Weltmarktpreise für Rohkaffee liegen unter den Produktionskosten, der Klimawandel drückt auf die Erträge. Wie es auch anders gehen kann, zeigen der faire Handel und Oikocredit. Durch Qualitätsmanagement, Beratung und Investitionen in die Weiterverarbeitung unterstützen sie Kaffeegenossenschaften in vielen Ländern. Das verbessert das Einkommen der Kaffeebauern und -bäuerinnen – denn auch immer mehr Frauen profitieren davon.

Perspektiven statt Schlachtabfälle

Landwirtschaft in Westafrika

Was hat Europa mit der Armut in Westafrika zu tun? Inwiefern schaden die europäische Agrar- und Handelspolitik den dort ansässigen... Weiterlesen

Was hat Europa mit der Armut in Westafrika zu tun? Inwiefern schaden die europäische Agrar- und Handelspolitik den dort ansässigen kleinbäuerlichen Betrieben?

Immer mehr Freihandelsabkommen und landwirtschaftliche Überschüsse aus der EU zerstören lokale Märkte und rauben wirtschaftlich benachteiligten Menschen ihre Zukunftsperspektive. Endstation Armut und Migration? Die Oikocredit-Bildungsreferentin Dr. Christina Alff spricht darüber, was soziale Investitionen in die Wertschöpfungskette bewirken können und wie sie Arbeitsplätze und Einkommen vor Ort schaffen.

Von pfiffigen Kaffeebauern und kämpferischen Frauen

Länderschwerpunkt Peru

Obwohl das südamerikanische Land Peru in den letzten Jahren eine beeindruckende wirtschaftliche Entwicklung zu verzeichnen hat, darben... Weiterlesen

Obwohl das südamerikanische Land Peru in den letzten Jahren eine beeindruckende wirtschaftliche Entwicklung zu verzeichnen hat, darben kleinbäuerliche, Kaffee anbauende Familien am Existenzminimum. Die Weltmarkpreise für Rohkaffee liegen unter den Produktionskosten und durch den Klimawandel sinken zudem die Erträge.

Der Vortrag zeigt, wie peruanische Genossenschaften durch Qualitätsmanagement, Beratung und Investitionen in die Weiterverarbeitung die Einkommen ihrer Mitglieder deutlich steigern können. Und wie insbesondere Frauen von innovativem Marketing und Krediten profitieren.

Dass Kredite kein Allheilmittel gegen Armut sind, ist bekannt – am Beispiel der Mikrofinanzorganisation FINCA zeigt die Referentin, wie das persönliche und wirtschaftliche Empowerment von Frauen durch angepasste Kreditvergabe erreicht wird.

Überleben im Paradies

Länderschwerpunkt Philippinen

Die Philippinen, das sind Sandstrände, tropische Temperaturen und Vulkanlandschaften. Vom Paradies auf Erden profitieren aber nur... Weiterlesen

Die Philippinen, das sind Sandstrände, tropische Temperaturen und Vulkanlandschaften. Vom Paradies auf Erden profitieren aber nur wenige. Mehr als die Hälfte der Filipinos kämpfen täglich ums Überleben. Neben jahrhundertelanger Ausbeutung und Korruption erschwert nun der Klimawandel mit Taifunen und Wetterkapriolen den Alltag. Ist das fair und was hat das mit uns und einer Geldanlage zu tun?

Unsere Oikocredit Bildungsreferentin Ulrike Pfab war vor Ort und hat mit KreditnehmerInnen von Oikocredit-Partnern, Menschrechtsorganisationen und Politikern über ihre persönliche Situation und die Zukunft des Landes gesprochen.

"Buen Vivir" in Ecuador

Was es zum guten Leben braucht

„Buen Vivir“, das gute Leben im Einklang mit der Natur, hat in Ecuador Verfassungsstatus. Doch was macht es aus? Was macht... Weiterlesen

„Buen Vivir“, das gute Leben im Einklang mit der Natur, hat in Ecuador Verfassungsstatus. Doch was macht es aus? Was macht Menschen glücklich? Bildung, Strom, Schokolade oder Kleinkredit?

Unsere Oikocredit-Bildungsreferentin war auf einer Studienreise in Ecuador und hat Hängemattenhersteller, Rosenzüchter und Frauengruppen getroffen, die Kleinkredite von Oikocredit-Partnern bekommen haben.

Interesse an einem Vortrag? Wenn gewünscht, bieten wir als Rahmenprogramm auch eine Verkostung fairer Schokolade an.

Kakaobäuerinnen im Schokobusiness

Mehrwert durch faire Wertschöpfungsketten

Schokolade versüßt das Leben vieler Menschen - leider nur selten das von Kakaobäuerinnen. Im konventionellen Kakaoanbau mit... Weiterlesen

Schokolade versüßt das Leben vieler Menschen - leider nur selten das von Kakaobäuerinnen. Im konventionellen Kakaoanbau mit Zwischenhändlern und großen Konzernen haben sie in der Regel nur wenig vom süßen Geschäft.

Doch es geht auch anders. Wie Genossenschaften, der Faire Handel und eine ethische Geldanlage bei Oikocredit die Zukunftschancen für kleinbäuerliche Familienbetriebe verbessern, erläutert die Referentin mit Beispielen aus Bolivien und Ghana. 

Und ob Frauen das können!

Vom guten Umgang mit Geld

Frauen gehen anders mit Geld um. Studien aus vielen Ländern zeigen, dass sie ihre Einkommen nachhaltiger investieren, nämlich in... Weiterlesen

Frauen gehen anders mit Geld um. Studien aus vielen Ländern zeigen, dass sie ihre Einkommen nachhaltiger investieren, nämlich in Ernährung, Gesundheitsversorgung oder Schulbildung ihrer Familien. Daher werden Mikrokredite auch vornehmlich an Kreditnehmerinnen vergeben.

Oikocredit legt seit der Gründung 1975 einen Fokus auf die Förderung von Frauen. Ihr Zugang zu Finanzdienstleistungen ist in der Regel schwieriger, vor allem in ländlichen Regionen. Der Vortrag zeigt exemplarisch, welche Rahmenbedingungen notwendig sind, damit Mikrokredite von Frauen erfolgreich gemanagt werden können. Beispiele aus Indien, Bolivien und Peru dokumentieren, wie der Kreditzugang nicht nur die ökonomische Situation von Frauen verbessert, sondern ihr Selbstvertrauen und ihre Position in der Familie stärkt.

Mikrokredite in Indien

Allheilmittel oder Teufelszeug

Eine Bank wird mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet! Als Muhammad Yunus 2006 für seine Grameen Bank und Mikrokredit-Idee den... Weiterlesen

Eine Bank wird mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet! Als Muhammad Yunus 2006 für seine Grameen Bank und Mikrokredit-Idee den begehrten Nobelpreis erhielt, dachten Entwicklungsfachleute, den Schlüssel zur Entwicklung der Wirtschaft und zur Überwindung von Armut gefunden zu haben. Denn Mikrokredite gehen an Menschen, die für normale Geschäftsbanken nicht lukrativ genug sind.

Inzwischen ist die überschwängliche Euphorie der Kritik gewichen. Gerade aus Indien kamen zahlreiche Negativbeispiele. Welche Lehren wurden nun aus diesen Erfahrungen gezogen? Welche Rahmenbedingungen benötigt erfolgreiche Mikrofinanz? Gibt es relevante Statistiken dafür? Berichte von KreditnehmerInnen von Oikocredit Partnern geben authentische Einblicke in die Arbeit in Indien und zeigen auf, wie der Zugang zu Mikrofinanzdienstleistungen insbesondere Frauen beim Aufbau einer Existenz unterstützen kann.

Mit Geld die Welt FAIRändern

Soziale Geldanlagen mit Mehrwert

Es ist bekannt: Über den Kauf von fairtrade Produkten erhalten KleinbäuerInnen in Ländern des globalen Südens einen... Weiterlesen

Es ist bekannt: Über den Kauf von fairtrade Produkten erhalten KleinbäuerInnen in Ländern des globalen Südens einen gerechteren Preis. Weniger bekannt ist, dass auch Geldanlagen hier einen wichtigen Beitrag leisten. Oikocredit finanziert Unternehmen des Fairen Handels wie z.B. Kaffeegenossenschaften oder Fairhandelsimporteure rund um den Globus. Wie fairer Handel und Wertschöpfungsketten funktionieren, welche Beratungs- und Schulungsangebote Partnerorganisationen brauchen und inwiefern Frauen davon profierten, darüber berichtet die Referentin.

Workshop "Faires Geld"

Gescheites Geld fairändert die Welt

Weltweite Finanzströme, für die es kaum Kontrollen gibt. Milliardengewinne auf Währungsspekulationen, die ganze... Weiterlesen

Weltweite Finanzströme, für die es kaum Kontrollen gibt. Milliardengewinne auf Währungsspekulationen, die ganze Volkswirtschaften ruinieren: Die Welt des Geldes ist undurchschaubarer geworden. Seit den großen Finanzskandalen machen sich jedoch mehr Menschen Gedanken über den Umgang mit Geld.

Investitionen in Rüstung, Gentechnik, Kohleindustrie, Palmölplantagen und andere Wirtschaftsbereiche versprechen teilweise hohe Renditen für die AnlegerInnen. Gerade grüne und nachhaltige Geldanlagen sind im Trend, doch halten diese Anlagen das was sie versprechen?

Im Workshop diskutieren die TeilnehmerInnen die Stärken und Schwächen ausgewählter Angebote und überlegen sich welche Fragen sie den jeweiligen Anbietern stellen würden, um genauere Information über das Produkt zu erhalten.
Abschließend wird Oikocredit als Finanzintermediär vorgestellt und gezeigt, dass mit dem „ungerechten Mammon“ auch sehr viel Segensreiches entstehen kann. Die internationale Genossenschaft Oikocredit - „in Menschen investieren“ - vergibt seit 40 Jahren Darlehen an Mikrofinanzinstitutionen und landwirtschaftliche Genossenschaften in rund 60 Ländern des globalen Südens. Projekte aus Bolivien und Indien werden exemplarisch vorgestellt.

  • Ziel des Workshops: TeilnehmerInnen setzen sich mit grünen und nachhaltigen Möglichkeiten der Geldanlage auseinander und erarbeiten Fragen zur Beurteilung solcher Anlagen. TN wissen wie die internationale Genossenschaft Oikocredit arbeitet.
  • Zeit: 1, 5 Std./TN-Zahl: bis 25
  • Methodik: Input, Video, kurze Gruppenarbeit und Diskussion