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Warum gibt es Förderkreise (FK)?

Privatpersonen können nicht direkt Mitglied der Genossenschaft Oikocredit werden. Sie treten stattdessen einem der acht deutschen Förderkreise bei, über den sie bei Oikocredit Geld anlegen. Das gilt auch für Vereine, Stiftungen und Gemeinden, die bei Oikocredit investieren.

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Soziale Geldanlage für Entwicklung

Pünktlich zum 200. Geburtstag des Genossenschaftsvaters Friedrich Wilhelm Raiffeisen gibt es auch in Baden-Württemberg einen Anlass zum Feiern. Der in Stuttgart ansässige gemeinnützige Förderkreis, Teil der internationalen Genossenschaft Oikocredit, feiert sein 40-jähriges Bestehen. Seit 40 Jahren bietet er eine stabile Geldanlage, die sozialen Unternehmern im Globalen Süden auf die Beine hilft.

Denn Oikocredit gibt Kleinunternehmen in über 60 Entwicklungsländern Zugang zu dringend benötigten Krediten und Bildung. Das unterstützt nachhaltige Landwirtschaft, schafft Jobs und gibt Familien bessere Zukunftsperspektiven.

Genau diese Idee wollten entwicklungspolitisch engagierte Menschen aus ganz Deutschland retten, als die Genossenschaft Oikocredit in ihren Anfangsjahren kaum Anleger bei kirchlichen Institutionen fand. Sie gründeten den ersten deutschen Förderkreis, damit sich auch Privatpersonen beteiligen konnten. Die Idee, über gemeinnützige Vereine Anleger zu gewinnen, zog Kreise. Heute gibt es in Deutschland acht Förderkreise, die sich für den guten Zweck engagieren.

Allein der Oikocredit Förderkreis Baden-Württemberg zählt fast 8.000 Anlegerinnen und Anleger, die ein Kapital von über 150 Millionen Euro aufbringen. Über 100 Ehrenamtliche unterstützen aktuell die Arbeit des Förderkreises und bringen ihr vielfältiges Know-How für die Genossenschaft ein.

Rückblick in die Geschichte des Förderkreises

1978 Gründung des Förderkreises in Esslingen.
1982 Erste Anteile werden bei EDCS (Oikocredit) gezeichnet für etwa 400.000 Euro.
1984 Der Förderkreis erreicht ein Treuhandvermögen von 1 Mio. Euro.
1987 Der Förderkreis hat 1.000 Mitglieder.
1989 Förderkreis-Gründungsmitglied Gerhard Dilschneider wird Vizepräsident von EDCS (Oikocredit).
1993 Einsatz des ersten Computers in der Geschäftsstelle. Kommentar des Vorsitzenden Gebhard Böhm: „sehr sinnvoll“.
1999 Namen ändern sich: Aus EDCS wird Oikocredit. Aus dem „EDCS-Südwestdeutscher Förderkreis“ wird der „Oikocredit Förderkreis Baden-Württemberg“.
2000 Der Förderkreis geht online! Ein Mitglied erstellt die erste Förderkreis-Homepage.
2003 Der Förderkreis wird 25 Jahre alt. Der Bundespräsident Johannes Rau gratuliert.
2005 Die erste Oikocredit study tour geht nach Peru. Die Förderkreis-Geschäftsführerin Manuela Waitzmann ist dabei.
2007 Der Förderkreis wird gemeinnützig.
2010 Der Förderkreis hat 5.000 Mitglieder.
2013 Erste Fokusregion: Tübingen.
2014 100 Mio Euro Treuhandkaptial werden erreicht.
2017 Erste Frau als Vorsitzende: Wechsel im Vorsitz von Dr. Dieter Heidtmann auf Dagmar Eisenbach.
2018 150 Mio. Euro Treuhandkapital werden erreicht.

40 Jahre Förderkreis in Bildern